Unsere Kriterien

Mehr als erneuerbare Energie

EKOenergie legt Kriterien für folgende Aspekte fest:

  • Transparenz: Verkäufer von EKOenergie müssen ihre Verbraucher und potentielle Verbraucher, über die Herkunft des, mit dem EKOenergie-Label gekennzeichneten, Stroms informieren. Diese Information muss mindestens das Herkunftsland und die Produktionsquelle (Wind, Solar…) umfassen. Zusätzlich investiert EKOenergie Zeit und Energie um Verbraucher über die ökologischen Auswirkungen der Stromproduktion zu informieren.
  • Nachhaltigkeit: EKOenergie ist 100% Ökostrom. Zusätzlich erfüllt er die Kriterien des EKOenergie Netzwerks. Wind- und Solarenergie sowie Erdwärme müssen spezielle geografische Kriterien einhalten. Wasserkraft hingegen kann nur als EKOenergie vertrieben werden, wenn sie aus Kraftwerken stammt, die nach der Konsultierung lokaler Umweltorganisationen vom EKOenergie-Board akzeptiert wurden. Für Biomasse gelten Kriterien bezüglich des Ursprungs und der Effizienz des Produktionsprozesses.
  • Zusätzlicher Klimaschutz: Pro verkaufte EKOenergie MWh wird ein Beitrag von mindestens 0,10€ in den EKOenergie Klimafonds eingezahlt. Dieses Geld wird in verschiedene Projekte für erneuerbare Energien investiert.
  • Stromrückverfolgung: Nur Strom, dessen Produktion auf offiziellem Wege nachvollzogen werden kann, darf als EKOenergie verkauft werden. In Europa wird das gesetzlich durch Herkunftsnachweise geregelt. Außerhalb von Europa, wird das durch das I-REC System sicher gestellt. Damit werden Doppelbuchungen vermieden.
  • Überprüfung: Ein externer und unabhängiger Prüfer kontrolliert das Verkaufsvolumen von EKOenergie durch den jeweiligen Energieversorger. Dabei wird die Herkunft des Stroms und der Betrag, der in den Klimafonds eingezahlt wird, überprüft.

Offizielles Dokument:

Unsere Kriterien sind ebenfalls in unserem offiziellem Dokument „EKOenergie – Netzwerk und Label”, gelistet. Es wurde durch das EKOenergie- Netzwerk im Februar 2013 genehmigt und ist in mehr als 20 Sprachen verfügbar.