Schiedsstelle

Konfliktlösung

Jeder kann eine Beschwerde gegen eine Entscheidung (oder das Fehlen einer Entscheidung) des EKOenergie-Vorstands oder gegen die Art und Weise, wie die EKOenergie-Regeln umgesetzt werden, einreichen. Die Beschwerde muss an den EKOenergie-Vorstand gerichtet werden. Die EKOenergie Beratergruppe wird von der Beschwerde ebenfalls in Kenntnis gesetzt.

Der EKOenergie-Vorstand muss innerhalb von drei Monaten auf Beschwerden von

  • Mitgliedern des EKOenergie-Netzwerks
  • Unternehmen, die EKOenergie verkaufen
  • Stromerzeugern (oder deren Vertretern), im Falle von Entscheidungen über die Eignung ihrer Produktionsgeräte,

reagieren.

Falls die Kläger mit der Entscheidung des Vorstands nicht zufrieden sind und falls sie zu einer der drei oben genannten Kategorien gehören, kann die Sache der EKOenergie Schiedsstelle vorgelegt werden.

 

Zusammensetzung und Vorgehensweise

Die EKOenergie-Schiedsstelle besteht aus mindestens drei Experten, die von der Beratergruppe ernannt und vom EKOenergie-Vorstand ernannt werden. Eine Ernennung ist fünf Jahre gültig.

In der Schiedsstelle gibt es einen reservierten Platz für einen Experten für Umweltfragen und einen für einen Experten für erneuerbaren Strom. Die relevanten Stakeholder-Gruppen erhalten die Möglichkeit, Kandidaten vorzuschlagen. Mindestens ein Mitglied der Schiedsstelle muss Jurist sein (Master in Jura).

Klicken Sie hier, um die Regeln und Verfahren der EKOenergie-Schiedsstelle einzusehen.

Die drei ständigen Mitglieder der Schiedsstelle sind:

  • Herr Peter De Smedt, Präsident der Schiedsstelle
    Peter De Smedt ist ein belgischer Umweltanwalt. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Rechtsanwalt und Berater von Umweltorganisationen, Behörden (Flämische Region und Gemeinden) und Unternehmen. Er ist Mitglied zahlreicher offizieller Beiräte. Weitere Informationen finden Sie auf der Website seiner Anwaltskanzlei
  • Frau Vera Dua
    Vera Dua war von 1980 bis 2011 in der belgischen (flämischen) Grünen Partei aktiv. Sie war von 1999 bis 2003 die flämische Ministerin für Umwelt und Landwirtschaft. Nach ihrem Ausscheiden aus der Politik engagierte sie sich in verschiedenen Organisationen für nachhaltige Entwicklung. Seit 2013 ist sie Vorsitzende von Bond Beter Leefmilieu, der flämischen Dachorganisation von Umweltorganisationen.
  • Herr Peter Niermeyer
    Peter Niermeyer ist Generalsekretär von RECS International.
    Klicken Sie hier für sein LinkedIn-Profil.